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„Solange Menschen denken,

daß Tiere nicht fühlen,

 

müssen Tiere fühlen,

daß Menschen nicht denken.“

Arthur Schopenhauer zugeschrieben, (1788 - 1860), deutscher Philosoph

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Anstelle des üblichen Weihnachtsgrußes

 

 

Meine lieben Kunden,

 

mir ist es sehr wohl bewusst, dass ich mit den diesjährigen „Weihnachtsgrüßen“ gegen den sonst gängigen Trend vorgehe. Lassen Sie mich daher kurz meine Beweggründe hierfür erklären:

 

In den letzten Jahren werde ich in meinem Alltag zunehmend mit Tieren konfrontiert, die aus eben diesen „Tötungsstationen“ aus unterschiedlichsten Ländern stammen.

 

Wenn man sich näher mit diesem Thema befasst und einem dann klar wird, unter welchen unfassbaren Zuständen viele Tiere „leben“ müssen, dann genügt irgendwann ein ungläubiges Kopfschütteln … und dann zur Tagesordnung übergehen nicht mehr.

 

Diese Tötungsstationen werden in aller Regel von den zugehörigen Gemeinden - oder Regierungen – eingerichtet und „finanziert“. Hierbei geht es aber mitnichten darum, diesen Tieren in irgendeiner Form zu helfen, sei es durch eine ordentliche Unterbringung oder Ernährung, geschweige denn durch zumeist notwendige medizinische Versorgung. Der Hintergrund ist i.d.R. ebenso simpel wie schockierend: Die Gemeinden fangen alle Tiere, die herrenlos auf den Straßen herumlaufen ein, um den Touristen ein sauberes und idyllisches Bild für ihren Urlaubsaufenthalt zu vermitteln.

 

In diesen Einrichtungen werden diese Tiere oft auf engstem Raum unter unhygienischsten Zuständen zusammengepfercht, haben oft tagelang nichts zu essen und/oder zu trinken und liegen in ihren eigenen Exkrementen. Die Not dieser Tiere ist oftmals so groß, dass sie ihren eigenen Urin trinken und – entgegen ihrer Natur – teilweise Kannibalismus betreiben. Viele Tiere verhungern oder verdursten, bevor sie das fragwürdige Glück haben, den für sie vorbestimmten und meist schmerzhaften „Gnadenschuss“ zu bekommen.

 

Nur sehr wenige haben das große Glück, dass sie bei Menschen unterkommen, die ein Herz für diese Wesen haben und ihnen ein würdiges Leben ermöglichen.

 

Die wenigen Menschen vor Ort, die sich um diese Tiere bemühen, haben in der Regel weder die finanziellen Mittel noch die medizinischen Möglichkeiten, wirklich effektiv zu helfen.

 

Aus diesem Grund habe ich mich entschlossen, einen Beitrag zur Hilfe zu leisten. Ich werde daher auf übliche Weihnachtskarten in diesem Jahr – wie auch in den kommenden Jahren - verzichten und die dadurch hierfür eingesparten Kosten – und auch aus privater Tasche - an seriöse Einrichtungen zur Hilfe für diese Tiere spenden.

 

Gleichzeitig möchte ich Sie bitten, sich selbst entsprechend zu engagieren. Wir werden ab sofort eine Spendenkasse in unserer Praxis aufstellen, in die Sie die in Ihrem Rahmen möglichen Spenden leisten können.

 

Wenn jeder von uns einen kleinen Beitrag – einmalig, monatlich oder ab und zu - leistet, kann sicher einiges erreicht werden, um das Elend dieser armen Kreaturen zu lindern oder gar zu beseitigen.

 

Ich werde alle in Frage kommenden Einrichtungen persönlich prüfen und verbürge mich mit meinem Namen dafür, dass jeder Cent 1:1 dort ankommt, wofür er gedacht ist.

 

Ich bedanke mich schon jetzt an dieser Stelle für Ihr Verständnis und Ihre eventuelle künftige aktive Mithilfe!

 

Besinnliche Weihnachtsgrüße

 

Ihr Dr. Franz Bertl

 


Über uns...

Unsere Praxis wurde am 15. September 1986 in Mannheim-Neckarau, in der Wörthstr. 22, gegründet. Da die Räumlichkeiten infolge des hohen Patientenaufkommens bald zu klein wurden, wurde die Praxis 1991 in den heutigen Standort in der Casterfeldstr. 204 verlegt. Derzeit setzt sich unser Team aus vier Mitgliedern zusammen.

 

Unsere Philosophie...

Unseren tierischen Patienten geht es ähnlich wie uns Menschen:
Im Allgemeinen fühlen sie sich beim Gang zu ihrem Arzt nicht so recht wohl in ihrer Haut.

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